Verdacht in BA-Kreisen: Selbständige rechnen sich arm?

„Sorgenvoll betrachte die Bundesagentur allerdings die steigende Zahl der Selbstständigen, die ihre schlechten Geschäfte mit Hartz IV abpuffern. Ihre Zahl stieg von 72 000 im Jahresschnitt 2007 auf mehr als 111 000 im Jahr 2009. In BA-Kreisen besteht schon länger der Verdacht, hier rechneten sich manche Selbstständigen «arm», um die Kosten für Kranken- und Rentenversicherung einzusparen.“

aus einer von den Aachener Nachrichten übernommenen dpa-Meldung

http://www.an-online.de/news/politik-detail-an/1282603 (wurde herausgenommen)

hier gleichlautend:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_24727910.php

Wer mit dem Thema zu tun hat, weiß, dass viele Selbständige bis in eine hohe Verschuldung hinein hoffen, gerade ihr „Laden“ käme noch rechtzeitig wieder auf die Füße. Wer mit dem Thema zu tun hat, weiss auch, dass einige versuchen sich mit 3 bis 4 Mini-Jobs, die für die Arbeitgeber billig genug sind (genau – liebe BA – diese sparen dann Kranken- und Rentenversicherung), dem Hartz IV- System zu entkommen. Um mehre Mini-Jobs nebeneinander auszuüben, muss man sich einen Gewerbeschein holen und dem „Arbeitgeber“ Rechnungen schreiben. Ist doch ganz einfach. Das man sich bei 7 bis 10 Euro (auf Rechnung) mit Treppenhausputzen und 4 Auftraggebern immer noch kein Geld für Krankenkasse und Rente erwirtschaftet: Wen wundert das denn??

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