Was sind „angemessene“ Honorarforderungen?

Nach dem gestrigen Coachingabend bei AC-quadrat mal wieder Thema: In welcher Höhe sind Honorarforderungen angemessen?

Natürlich orientiert man sich an Kollegen und Mitbewerbern! Aber auch da gibt es ein weites Spektrum, gerade im Bereich Webdesign fängt es bei den „kostenlosen“ Angeboten der Webhoster an und hört mit Professionals im 4-5-stelligen Bereich auf.  Im unteren Segment tummeln sich viele Freiberufliche und Mini-Agenturen zu präkären Stundensätzen, aber auch Freunde können oft recht hilfreich sein. Aber es gibt genauso genügend Anbieter, bei denen eine Qualifikation zum Gestalter, Programmierer, Projektentwickler oder auch Texter nur rudimentär erkennbar ist. Wirklich unseriös wird es jedoch, wenn der Auftraggeber dann noch nicht einmal Eigentümer seiner Domain ist, sondern der Domainname auf den Webentwickler eingetragen ist. Nachgucken

Grundsätzliche Überlegungen zur Kostenstruktur eines Freiberuflers stellte 2005/2008 ein Kollege an:  http://www.uhlhorn-agentur.de/Uhlhorn/_Stundensatz.html

Falls mal wieder jemand vorbeikommt (auch gerne Mitarbeiter der ARGEn) und meint eine Webseite könne man unter 400 Euro „basteln“ oder neu gestalten…  von Texten, Grammatik und Bildbearbeitung will da noch gar nicht reden.

Verdacht in BA-Kreisen: Selbständige rechnen sich arm?

„Sorgenvoll betrachte die Bundesagentur allerdings die steigende Zahl der Selbstständigen, die ihre schlechten Geschäfte mit Hartz IV abpuffern. Ihre Zahl stieg von 72 000 im Jahresschnitt 2007 auf mehr als 111 000 im Jahr 2009. In BA-Kreisen besteht schon länger der Verdacht, hier rechneten sich manche Selbstständigen «arm», um die Kosten für Kranken- und Rentenversicherung einzusparen.“

aus einer von den Aachener Nachrichten übernommenen dpa-Meldung

http://www.an-online.de/news/politik-detail-an/1282603 (wurde herausgenommen)

hier gleichlautend:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_24727910.php

Wer mit dem Thema zu tun hat, weiß, dass viele Selbständige bis in eine hohe Verschuldung hinein hoffen, gerade ihr „Laden“ käme noch rechtzeitig wieder auf die Füße. Wer mit dem Thema zu tun hat, weiss auch, dass einige versuchen sich mit 3 bis 4 Mini-Jobs, die für die Arbeitgeber billig genug sind (genau – liebe BA – diese sparen dann Kranken- und Rentenversicherung), dem Hartz IV- System zu entkommen. Um mehre Mini-Jobs nebeneinander auszuüben, muss man sich einen Gewerbeschein holen und dem „Arbeitgeber“ Rechnungen schreiben. Ist doch ganz einfach. Das man sich bei 7 bis 10 Euro (auf Rechnung) mit Treppenhausputzen und 4 Auftraggebern immer noch kein Geld für Krankenkasse und Rente erwirtschaftet: Wen wundert das denn??

Seminar / Stammtisch Selbständig mit ALG II am 13.04.2010

Hallo liebe Leute,
just in Time kommen die neuen Vordrucke der Bundesagentur:
> http://www.arbeitsagentur.de/nn_26642/Navigation/zentral/Formulare/Buerger/Arbeitslosengeld-II/Arbeitslosengeld-II-Nav.html
(mit Dank an D.L. und N.H.)

Vordruck Anlage EKS 5.0 (ARGE-Sachkontenrahmen v2.53) verfeinert den Bürokratiewahnsinn um einiges und erweitert die Tabelle um eine ganze Seite!! Die simple und die programmierte Exel-Datei ist ebenfalls fast fertig zum Download. (Ich sag dann noch Bescheid … Download hier)

Im Anschluss an das letzte Treffen (Thema Betriebsausgaben) werden wir uns die „Neuerungen“ genauer ansehen:

am Dienstag, den 13.04.2010 um 19:00 Uhr
im Café Miteinander / KAB, Stettiner Str. 25,
52078 Aachen (BAB Abfahrt Aachen-Brand)

Flyer Download 04.2010

Stammtisch Selbständig mit Hartz IV

Zum Stammtisch-Treffen werden grundlegende und aktuelle Informationen zum SGB II insbesondere zum Thema Einkommensanrechnung und Erfahrungen mit den ARGEn in der Städteregion Aachen und anderswo vorgestellt. In Rahmen dieser fortlaufenden Veranstaltungsreihe werden zu Einzelthemen Vorträge und Workshops angeboten.

Am 16.03.2010 geht es um Zuordnung von Betriebsausgaben zu den Postitionen in der Anlage EKS.  Mehr dazu im Flyer.

Flyer-2010-03-16